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Entspannter Tag, Tag 6

Fernfahrt 2025 REISEBERICHT 


Donnerstag, 28. August 2025 

Route: Melk - Krems 
Zeit: 07:00 - 22:30 
Wetter: sonnig 
Temperatur: 18 - 31 Grad 
Verfasserin: Alexandra 

Einen wunderschönen Start in den Tag mit stilvollem, rustikalem Frühstückbuffet genossen wir im Hotel Wachau. Unser Reisegepäck durften wir dort lagern, denn heute stand die Besichtigung des Stift Kloster Melk auf dem Morgenprogramm. Bei der Besammlung vor unserem Reisebus um 9h kam auf einmal der, doch so intensiv vermisste Ersatzschlüssel vom Langschiff zum Vorschein. Beat hat ihn aus der Bauchtasche gezaubert. Achtung, diese Schlüsselgeschichte könnte ein Running gag werden...!
Wieder mal quetschten sich 10 Personen in die Sardinenbüchse auf Rädern und wurden auf den Besucher Parkplatz des Stifts chauffiert. Nach kurzem Marsch hatten wir das imposante Benediktiner Kloster erreicht. Die Wartezeit bis zur Besichtigungsführung um 10h überbrückten wir mit dem erforschen des Klostergartens mit vielen Plätzchen, die zum verweilen einluden. Roger brachte kurz vor Start der Tour Wasser, was wir in dieser Wärme gut gebrauchen konnten. So sei ihm mit Augenzwinkern vergeben, dass er kein Bier offeriert hatte😜 .
Vanessa, unse Junge touristenlotserin führte uns souverän durch die prunkvollen Sääle und fütterte uns fleissig mit Informationen.
Ursprünglich war das Anwesen eine Habsburgische Burg, wurde vor über 900Jahren von den Burgherren den Benidiktinern übergeben und daraufhin als Kloster umgenutzt. Vor 300Jahren wurde die Anlage im Barocken Baustil umgebaut. Es leben noch 26 Mönche und der Abt dort, das Kloster führt auch eine Schule und trägt sich durch den Tourismus selbst. Fotografieren war eine Challenge, (da verboten), doch das macht die Herausforderung aus. Die Führung endete in der Bibliothek, wo wir selbständig durch die reichlich verzierte Kirche, Souvenir Shop (glich mehr einem Spirituosenladen) und den Hang runter ins Dorf Melk spatzierten. Verpflegt und dem Shoppingfieber gefrönt trafen wir 13.30h beim brav wartenden „Zugvogel“ ein. Dieser musste nun definitiv auch mit Benzin gefüttert werden , denn Kraftstoff ist nun definitiv alle. Alle Taschen und Passagiere aufs Schiff und so schnell wie möglich losfahren, denn die Sonne hat alles intensiv aufgeheizt und das Sitzen auf den Dunkeln Bänken ohne Unterlage war....hot!
Alle, die konnten, entledigten sich überflüssiger Kleidung und genossen den Sommertag bei 31 Grad. Selbst Stefan sprayte sich fast ohne zu Murren mit Sonnenspray ein. Die Etappe von Melk nach Krems war mit 35km und ohne Schleusen vergleichsweise kurz. Wir fuhren gemütlich vorbei an mehreren Schlössern, die teilweise spektakulär an hohen Felsen klebten. Natürlich durfte ein Sprung ins kühle Nass nicht fehlen. Stefan, Beat, Tobias, Markus(wobei er grad wieder flugs rauskletterte) und Alexandra nützten die Gelegenheit und genossen die Abkühlung. Beim Schiff anbinden flackerte Kurz Hektik auf...nicht, dass der Schlüssel nochmal verschwindet! Tobias dokumentiert alles mit Fotos. Nach dem Zimmer beziehen wanderten wir alle in die hübsche Altstadt, wo sich die Gruppe teilte. Hans,Tobias und Roger stürzten sich ins Volksfest, der Rest suchte sich ein nettes ruhiges Restaurant für ein gemütliches Nachtessen. Wer wann und wie ins Hotel kam, entzieht sich meines Wissens, denn ich war fixundfoxi und froh, bald ins Bett zu fallen.